Sehschwächen, auf die wir ein Auge haben 

Als Ambly­o­pie oder Schwach­sich­tig­keit wird die Seh­schwä­che eines Auges bezeich­net. Sel­ten sind bei­de Augen betrof­fen. Ambly­o­pien ent­ste­hen häu­fig wäh­rend der früh­kind­li­chen Ent­wick­lungs­pha­se, meist durch stän­di­ges Schie­len. Das kann ein oft für den Lai­en nicht erkenn­ba­res Mikro­schie­len sei­ne, oder auch eine unter­schied­li­che Seh­schär­fe auf dem rech­ten und lin­ken Auge. Bei einer Ambly­o­pie kann sich das betrof­fe­ne Auge nicht rich­tig ent­wi­ckeln. Es ver­min­dert sich dadurch dau­er­haft die Seh­kraft Ihres Kin­des. In Deutsch­land sind ca. 4 bis 6 von 100 Kin­dern betrof­fen. Im schlimms­ten Fall führt eine Ambly­o­pie zur Erblin­dung.
Es ist wich­tig, vor allem auch bei fami­liä­rer Vor­be­las­tung, früh­zei­tig eine Ambly­o­pie zu erken­nen. Dies kann mit einem rela­tiv gerin­gen Auf­wand geprüft wer­den. Die Fehl­sich­tig­keit soll­te vor dem 3. Geburts­tag erkannt und behan­delt wer­den umso höher ist der Behandlungserfolg. 

Wir bie­ten Ihnen das Ambly­o­pie­s­cree­ning mit dem Gerät Plus­op­tix Visi­on Scree­ner an. Mit die­sem Gerät wer­den Fehl­sich­tig­keit ab dem voll­ende­ten 6. Lebens­mo­nat erkannt. Die Vor­tei­le die­ser Mess­me­tho­de sind: bei­de Augen wer­den gleich­zei­tig, in weni­ger als einer Sekun­de gemes­sen. Die Mes­sung erfolgt aus einem Meter Ent­fer­nung, der Säug­ling sitzt ent­spannt auf dem Schoß von Mut­ter oder Vater. Das Scree­ning ist unge­fähr­lich und ohne Neben­wir­kun­gen. Man­che Kran­ken­kas­sen wie DAK und Bosch BKK über­neh­men die Kos­ten für ein Ambly­o­pie­s­cree­ning im Rah­men der Selek­tiv­ver­trä­ge. Die Barmer/GEK und die AOK bezah­len die Unter­su­chung, falls Ihr Kind im HZV Ver­trag ein­ge­schrie­ben ist. Für Kin­der, die nicht bei einer die­ser Kas­sen ver­si­chert sind, bie­ten wir die­se Unter­su­chung als indi­vi­du­el­le Gesund­heits­leis­tung zum Preis von 20 Euro an.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen spre­chen Sie uns bit­te an.